OB Andreas Starke: In Sachen „Muna“ geht die Stadt auf Bürgerinitiative zu und will Dialog fortsetzen

Veröffentlicht am 28.11.2018 in Kommunalpolitik

Eine der zahlreichen Bunkeranlagen auf der MUNA. ©Foto: Cornelia Daig-Kastura

Nach dem Ergebnis der Bürgerentscheide vom 18. November ist die Stadt Bamberg auf die Bürgerinitiative „Für den Hauptsmoorwald“ zugegangen. Oberbürgermeister Andreas Starke hat die Vertreterinnen und Vertreter der Initiative zu einem gemeinsamen Gespräch eingeladen. Starke: „Ich will den Dialog fortsetzen, um alle Beteiligten einzubeziehen. Dazu wollen wir uns verabreden.“

Der Oberbürgermeister weiter: „Das Ergebnis der Bürgerentscheide vom 18.11.2018 ist bindend. Das Bebauungsplanverfahren Nr. 429 ist gestoppt und ich werde dem Stadtrat die formelle Einstellung des Verfahrens empfehlen“. Im geplanten Gespräch mit der Bürgerinitiative soll nun geklärt werden, ob und unter welchen Rahmenbedingungen eine künftige Entwicklung der „Muna“ organisiert werden könnte.

Die Stadt muss auch weiterhin am Erwerb der Fläche von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) interessiert sein“, betonte der OB. Außerdem sei die Sanierung der militärischen Altlasten notwendig, um die Flächen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Um dieses Ziel zu erreichen, müsste, so Starke, „zeitnah eine Übereinkunft mit der BImA getroffen werden.“ 

Dabei soll es in einem ersten Schritt noch nicht um konkrete Nutzungen gehen. Zuerst soll ein gemeinsamer Prozess definiert werden, um verschiedene Szenarien zu entwickeln. Aus Sicht der Stadt könnte das Gesamtstädtische Städtebauliche Entwicklungskonzept des Jahres 2014 als Ausgangspunkt für einen Neuanafang dienen. In einem moderierten Prozess wäre es dann möglich, gemeinsam in Workshops die Grundlagen und Rahmenbedingungen für die künftige Entwicklung der „Muna“ transparent zu erarbeiten und ganz neu zu definieren. Damit können nach den Vorstellungen der Verwaltung die guten Erfahrungen aus dem bisherigen Beteiligungsprozess der Konversion mit den zahlreichen Arenen und intensiven Workshops genutzt werden, um die Öffentlichkeit weiterhin zu beteiligen.

Der Stadtrat wird sich in seiner heutigen Vollsitzung (28.11., 16 Uhr) mit dem Thema befassen.

 

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