Gesundheitsamt mahnt: Kein Grund zur Aufregung
Trinkwasser Die Uran-Problematik sieht Amtsarzt Winfried Strauch gelassen. „Spitzenreiter“ Erlach hat schon gehandelt.
Jutta Behr-GRoh Bamberg Der Urangehalt im Trinkwasser, das in den Haushalten in Stadt und Landkreis Bamberg aus dem Hahn sprudelt, liegt in einigen Fällen über 10 Mikrogramm oder 0,001 Milligramm pro Liter. Das ist der so genannte Leitwert, den das Bundesinstitut für Risikobewertung als völlig unbedenklich einstuft.
Daten sind teils Jahre alt Zu diesem Ergebnis kommt die Verbraucherschutz-Organisation „Foodwatch“. Das hat am Montag Abend die ARD in „Report München“ berichtet und damit eine Diskussion um Grenzwerte und Gesundheitsgefahren durch das im Wasser gelöste Schwermetall losgetreten.
Lokales
Schule soll schrittweise saniert werden
Beschluss In der Schule in Reckendorf verpufft zu viel Energie. Der Gemeinderat ließ sich über die Kosten für die notwendige Sanierung informieren. In diesem Jahr soll noch das Dach gedämmt werden.
Albert Meier Reckendorf
Die Schule in Reckendorf, Altbau wie auch der Anbau aus den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts, haben gleichermaßen eine energetische Sanierung vonnöten. Architekt Gerhard Schlereth (Reckenneusig) machte Bürgermeister Klaus Etterer und seinen 14 Gemeinderäten dazu entsprechende Vorschläge.
Manfred Deinlein
45 Jahre
verheiratet, ein Sohn und eine Tochter
Rechtsanwalt
Stadtrat
Kreisrat
eMail: deinlein@anwaltskanzlei-bamberg.de
Homepage: www.manfred-deinlein.de
Statement
Mein Ziel ist ein gerechteres Bayern.
Bildung ist unser wichtigster Rohstoff. Und er hat den Vorteil, dass er nicht abnimmt, sondern zunimmt, je mehr Menschen beteiligt sind. Deshalb setze ich mich für ein gebührenfreies letztes Kindergartenjahr und flächendeckende Ganztagsschulen mit umfassendem Bildungsangebot und eine möglichst lange gemeinsame Schulzeit ebenso ein wie für ausreichend Ausbildungspätze für alle Jugendlichen und ein gebührenfreies Studium.
Am vergangenen Sonntag veranstalten wir unseren Flohmarkt mit Musik. Bei sehr warmenTemperaturen waren zahlreiche Aufsteller und Besucher gekommen. Für die Kleinen war eine Hüpfburg im Einsatz. Zudem gab es Kinderschminken und eine Töpferstation lud zu kreativer Betätgung ein.
So wurde der Flohmarkt zu einem gemütlichen Fest für die ganze Familie. Auch mehrere Reckendorfer Vereinsvorstände genossen die entspannte Stimmung.
Ein Herzlichstes Vergelt’s Gott gilt allen Aufstellern, der Schloßbrauerei Reckendorf für die Bereitstellung des Festplatzes, Frau Zillibiller und Frau Kuhn für das Kinderschminken, der Gemeinde Reckendorf und allen Freunden der SPD Reckendorf, die mitgeholfen haben, diese Veranstaltung einen Erfolg werden zulassen.
Zuschuss für Jugendwehr
...Reckendorf — Der Gemeinderat befasste sich mit einem Antrag der Feuerwehr Reckendorf nach einen Zuschuss für Jugendarbeit in der Wehr. Die
bislang neunköpfige Jugendwehr habe inzwischen drei Jugendliche an die aktive Wehr übergeben können. Dem Gremium lag auch ein Plan über die
Aktivitäten der Jugendwehr in diesem Jahr vor – darunter acht Übungen und 15 Schulungen. Nach etlichen Reden (ob der Bedeutung einer Jugendarbeit) quer durch alle Fraktionen war ein einstimmiger Beschluss über 300 Euro Zuschuss für 2008 sicher.
Zu guter Letzt wurde noch ein Behindertenbeauftragter mit Gemeinderat
Falko Badura (SPD) bestellt. Der Posten eines Seniorenbeauftragten
wurde Iris Broichhagen (extern) übertragen. am
SPD hat Status einer Fraktion
VON UNSEREM MITARBEITER ALBERT MEIER
Reckendorf — Im zweiten Anlauf setzte der Gemeinderat die Geschäfts- ordnung für den Gemeinderat einstimmig in Kraft, wenngleich immer noch Details ungelöst blieben. Nach der Diskussion in der konstituierenden Sitzung überarbeitete inzwischen die Verwaltung die Ordnung auf Grund der seinerzeitigen Einwände.
So billigt man nun auch der SPD mit nur zwei Vertretern im Gemeinderat den Status einer Fraktion zu.
Reckendorf hat zwei Ratssitze mehr
zuwachs
Weil die Gemeinde mittlerweile über 2000 Einwohner hat, vertreten jetzt 14 statt zwölf Männer und Frauen die Interessen der Bürger. Bürgermeister Armin Postler hat sechs neue Gemeinderäte vereidigt. ( Natürlich BM K. Etterer)
VON UNSEREM MITARBEITER albert meier
Reckendorf - Die Gemeinde Reckendorf ist gewachsen, überschritt schon vor ein paar Jahren die 2000-Einwohner-Marke. In der Folge wurde nun auch der Gemeinderat um zwei Sitze größer und umfasst nun 14 Mitglieder neben dem Ersten Bürgermeister. Nach sechs Jahren Abstinenz ist auch die SPD wieder mit zwei Räten im Gremium vertreten.
Zunächst wurden die neuen Ratsmitglieder Axel Cron, Falko Badura (beide SPD), Jürgen Baum (WBFW = Werktätige Bürger und Freie Wähler), Erwin Wahl, Wolfgang Sippel und Holger Schmittlutz (alle CSU) vom wiedergewählten Ersten Bürgermeister Klaus Etterer vereidigt, ehe man festlegte, wie viele weitere Bürgermeister gewählt werden sollten. Man wollte einen Zweiten und einen Dritten Bürgermeister haben. Schließlich wurde mit Mehrheit Gregor Witterauf (WBFW) zum Zweiten und Erwin Wahl (CSU) zum Dritten Bürgermeister gewählt. Beide wurden anschließend vom Ersten vereidigt.
Soziale Gerechtigkeit ist das zentrale politische Thema der Gegenwart. Die Idee der Gerechtigkeit beruht auf der gleichen Würde aller Menschen. Zu Recht erklärt das Hamburger Grundsatzprogramm der SPD: Die gleiche Würde aller Menschen ist Ausgangspunkt und Ziel unserer Politik.
Alle Menschen verdienen nicht nur den gleichen Respekt. Jeder Mensch ist vielmehr mit seiner unverwechselbaren Identität ein von der Gesellschaft und den staatlichen Institutionen zu achtendes Subjekt. Bayern braucht deshalb nicht nur einen dauerhaft leistungsfähigen Sozialstaat, der gegen existentielle Risiken wie Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Arbeitslosigkeit absichert. Ein der Menschenwürde verpflichteter sozialer Staat verlangt mehr. Notwendige Bedingung für ein selbst verantwortetes Leben ist eine Gesellschaft, die Menschen in gleicher Weise einschließt und nicht ausgrenzt. Solidarität ist die Grundbedingung für den Sozialstaat, Freiheit seine Folge.
"Eine kurze Geschichte der Erbschaftsteuer oder die Wählerverdummungsversuche des Erwin Huber", so der Titel des Informationspapiers von Florian Pronold, Vorsitzender der bayerischen Landesgruppe der SPD-Bundestagsfraktion und Mitglied des Kompetenzteams von Franz Maget.
Nach harten Verhandlungen im vergangenen Herbst hat die Große Koalition einen Kompromiss zur Reform der Erbschaftsteuer vereinbart. Er sieht vor, dass alle Vermögensarten einheitlich bewertet werden, das Aufkommen von vier Milliarden Euro im Jahr erhalten bleibt und Begünstigungen bei der Weitergabe von Betrieben an den Erhalt von Arbeitsplätzen geknüpft werden. Dabei bleibt die Übergabe von kleinen und mittleren Vermögen – beispielsweise eines durchschnittlichen Wohnhauses – an Ehepartner und Kinder in der Regel steuerfrei. Lebenspartnerschaften werden beim Steuerfreibetrag endlich genauso behandelt wie Ehen. Das konnte die SPD gegenüber der Union durchsetzen.