Kommunalpolitik
Reckendorf – „Flagge zeigen“ will der Gemeinderat von Reckendorf beim Thema Flugplatz nahe Rattelsdorf – bei der nächsten Sitzung. Das Thema stand auf der Tagesordnung und wurde auch dieses Mal schon heftig diskutiert.
„Information über Sachstand und Beratung der weiteren Vorgehensweise“ hieß der einschlägige Unterpunkt zu diesem Thema. Gemeinderat Richard Ullrich wollte aber mehr und monierte schon eingangs der Sitzung, dass sein förmlicher Antrag (Ablehnung des Flugplatzes durch den Gemeinderat) nach der Geschäftsordnung nicht förmlich in die Tagesordnung aufgenommen wurde. Bürgermeister Klaus Etterer beruhigte, die Behandlung sei in einem Punkt vorgesehen, es sei keine böswillige Unterdrückung.
Reckendorf – Ausstehende Zuschüsse und somit ein hohes Darlehen kennzeichneten den Haushalt 2007 der Gemeinde Reckendorf, fasste vorab Kämmerer Markus Diller die finanzielle Lage zusammen. Alles in allem stünden derzeit rund 776 000 Euro an Zuwendungen aus.
Im Weiteren erläuterte der Kämmerer das Zahlenwerk. Der gesamte Haushalt habe ein Volumen von 2,866 (Vorjahr 3,62) Millionen Euro. Davon entfielen auf den Verwaltungshaushalt 1,788 Millionen Euro und auf den Vermögenshaushalt 1,078 (Vorjahr 1,84) Millionen Euro.
Regionalflughafen oder Verkehrslandeplatz? Was soll es sein? Rattelsdorf oder anderswo? Wo soll es sein. Flugzeuge mit maximal 5,7 Tonnen oder doch mit 50 Tonnen? Ein Flug pro Tag oder viele Tausende im Jahr? Einflugschneise über Baunach und wenn in was für einer Höhe? Reckendorf wäre wohl auf jeden Fall betroffen. JA ODER NEIN.
Am Sonntag, dem 03. Juni war die Bevölkerung Reckendorfs zur Einweihung „ihrer“
neuen Kläranlage eingeladen.
Bei der Zeitungslektüre am Samstagmorgen allerdings erfuhren wir zu unserer großen Überraschung- und auch zur Enttäuschung vieler- dass bereits am Freitag, dem 01. Juni, die eigentliche feierliche Einweihung mit kirchlichem Segen stattgefunden hatte. Auch Landrat Dr. Denzler und einige Amtskollegen des Reckendorfer Bürgermeisters waren der Einladung gefolgt. Die Anwesenheit der Bürger war dabei wohl nicht vorgesehen.
Wir bedanken uns bei allen Reckendorferinnen und Reckendorfern die sich an der Bürgerbefragung beteiligt habe. Die Auslosung findet beim nächsten Stammtisch statt. Jeder Bürger der bis zum 14.06.2007 seinen Fragebogen noch abgibt, kann bei der Verlosung berücksichtigt werden. Aber auch darüber hinhaus können die Fragebögen bei uns abgegeben werden.
Aus: Gerhard Schröder „ ENTSCHEIDUNGEN Mein Leben in der Politik“:
„…Demokratie braucht Beteiligung, und die geht derzeit dramatisch zurück.
Ich werde immer wieder gefragt, wie man die junge Generation für die Politik gewinnen könne. Die Antwort darauf muss diese Generation selbst geben. …„ (Schröder, Gerhard: ENTSCHEIDUNGEN Mein Leben in der Politik. Hoffmann und Campe Verlag. Hamburg. 2006. 1. Auflage. S.500 f.)
Verlag Hoffman und Campe Seite 500 f., 2006
Die Mitglieder des SPD OV Reckendorf starten in den nächsten Tagen eine Bürgerbefragung über die Gemeinde Reckendorf mit Gewinnspiel .
Wir begrüßen die Entscheidung des Gemeinderates den Uranwert jährlich überprüfen zulassen. Nach einem Gespräch im September 2006 im Rathaus mit Herrn Bürgermeister Etterer, bei dem er mir den Bericht von Dr. Straub (Gesundheitsamt) übergab, konnte ich nur vernehmen: Das war’s jetzt für den Bürgermeister. Mehr kann ich nicht tun.
OB Andreas Starkes Plädoyer umfasste 5 Punkte: Gewerbeflächen, Krankenhauslandschaft, Schulen, Öffentl. Nahverkehr und Tourismus.
Zum Thema „Stadt und Land-Hand in Hand?“ hatte der SPD Ortsverein Bambergs OB Andreas Starke eingeladen und wurde von Manfred Ratzke als Vorsitzenden des OV herzlich begrüßt sowohl als Bürgermeister wie auch als Genosse. Vor vielen interessierten Zuhörern in der Gaststätte „Weißes Lamm“ hielt Andreas Starke dann ein überzeugendes Plädoyer für eine enge Kooperataion zwischen der Stadt und den Gemeinden, da sich nur so Zukunft gestalten lasse. Im Grunde, sagte Starke, sei die Notwendigkeit noch engerer Zusammenarbeit auf allen Gebieten überhaupt keine Frage mehr, weil sie von der gesellschaftlichen Entwicklung längst beantwortet sei. Ein Konkurrenzdenken zwischen Kommune und Landkreis, ja auch zwischen benachbarten Städten wie zb. Bamberg und Bayreuth sei obsolet geworden, da es in Zukunft um Konkurrenz zwischen Metropolregionen wie dem Raum Nürnberg und München gehen werde. Dafür heißt es sich fit zu machen. Da ist es global gesehen zweitranging, ob ein Arbeitplatz in der Stadt oder in einer Landkreisgemeinde geschaffen werde.
SPD Kreistags-Fraktionssitzung in Burgebrach
[Burgebrach, Okt. 2006]
Zur Diskussion über die aktuelle politische Lage und zur Planung der weiteren Fraktionsarbeit traf sich sie SPD-Kreistagsfraktion in Burgebrach. Der örtliche SPD Ortsvorsitzende Stefan Schmäling begrüßte die Mitglieder der Fraktion und teilte ein paar aktuelle Daten bezüglich des Marktes Burgebrach mit.
Zukunft der Hauptschulen im Landkreis Bamberg
Der Fraktionsvorsitzende Kreisrat Franz-Josef Schick berichtete anschließend über die gute und konstruktive Zusammenarbeit der Oppositionsparteien im Kreistag. Dies hätte sich u.a. auch mit der gemeinsamen Veranstaltung zur „Zukunft der Hauptschulen im Landkreis Bamberg“ gezeigt. Man werde sich, so Schick „weiterhin intensiv mit der Schulproblematik auseinandersetzen und auch vehement die wohnortnahe Schule weiter fordern“.